Zusatzleistungen
Kann man noch mehr tun?

3D / 4D Ultraschall

Die neuartige Schallsonde ist eine Entwicklung modernster Gerätetechnik und nimmt dreidimensionale Bilder auf. Weiterlesen!

Mit dem 4D kommt noch die Dimension Zeit hinzu, wodurch am Ultraschallmonitor ein sich ständig aktualisierendes, dreidimensionales Bild entsteht.

Follikelmessung

Mit der 3D/4D Ultraschallsonde wird die Volumendarstellung, die Anzahl und Größe Ihrer Follikel deutlich verbessert. Somit ist die Präzision der Untersuchung und damit die Erfolgsaussicht Ihrer Behandlung erhöht.

Baby-TV

Die 3D/4D Sonographie liefert dreidimensionale Bilder Ihres Kindes im Mutterleib und das mit Bewegung. Sie können das erste Mal Ihr Baby sehen und schauen, womit es gerade beschäftigt ist: Daumen lutschen, lächeln und vieles mehr.

Für viele Eltern ist der 3D-Ultraschall eine gute Möglichkeit, die frühe Bindung zu dem werdenden Kind zu stärken.

NT-Screening

Bei der Nackentransparenzmessung wird per Ultraschall die Flüssigkeitsansammlung der Nackenfalte Ihres ungeborenen Babys gemessen. Diese Untersuchung findet üblicherweise zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche statt. Weiterlesen!

Gesunde Babys haben eine Nackenfalte mit einer Dicke von 0,7 bis 2,5 Millimeter. Ist die Nackenfalte größer, kann das zum Beispiel ein Hinweis auf eine Trisomie sein. Andererseits kann die Nackenfalte normal aussehen und trotzdem ist nicht alles Ordnung. Das NT-Screening stellt jedoch keine eindeutige Diagnose dar, sondern gibt lediglich einen Hinweis darauf, dass die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung erhöht ist. Wenn zusätzlich ein Bluttest gemacht wird, steigt die Aufklärungsrate auf ungefähr 90 Prozent.

Für das NT-Screening gelten strenge Standards und der durchführende Arzt muss zertifiziert sein und dies jährlich erneuern.

NIPT: PränaTest, Life Codexx

Neben der Fruchtwasseruntersuchung gibt es nun eine simple und völlig ungefährliche Methode, das Vorliegen einer der fetalen Trisomien 13, 18, und 21 festzustellen oder auszuschließen. Weiterlesen!

Dies geschieht einfach durch eine Blutentnahme.

Eine Durchführung ist sinnvoll, wenn der Verdacht auf eine der genannten Trisomien bei Ihrem Kind besteht, aufgrund Ultraschallbefunden oder bisherigen Blutuntersuchungen (NT-Screening). In den Studien zur Beurteilung des PraenaTest wurden über 99,8% aller Blutproben richtig bestimmt.

Mit dem Praenatest wird festgestellt, ob die Menge an kindlichem Erbmaterial für ein bestimmtes Chromosom im Blut der Mutter erhöht ist, um eine entsprechende Trisomie beim Ungeborenen zu bestimmen. Die Analyse dauert 1 – 2 Wochen.

Der PraenaTest und die damit verbundenen Leistungen sind privat zu bezahlen. Allerdings haben schon diverse private als auch gesetzliche Krankenkassen auf Basis von Einzelfallentscheidungen die Kosten für den Test ganz oder teilweise übernommen.

Kryo

Sind bei bei einer künstlichen Befruchtung Embryonen übrig, die nicht eingesetzt werden, besteht die Möglichkeit, diese für einen späteren Transfer „tiefzufrieren“ – also kryokonservieren. Weiterlesen!

Auch wenn die Schwanger- schaftsraten bei einem Kryotransfer nicht gleich hoch liegen, haben Sie hier den Vorteil, sich eine erneute Stimulation der Eierstöcke mit Hormonspritzen sowie die Follikelpunktion zu ersparen.

Die befruchteten Eizellen werden dabei in flüssigem Stickstoff bei –196°C eingelagert. Die Kryokonservierung ist ein kompliziertes und technisch aufwendiges Verfahren, das mehrere Stunden dauert (slow freezing). Es wird seit vielen Jahren klinisch angewendet, ohne dass eine nachteilige Wirkung auf Eizellen, Embryonen oder auf geborene Kinder beobachtet wurde.

Aus rechtlichen und ethischen Gründen werden nur Eizellen, die sich kurz nach dem Kontakt mit dem Samen im Vorkern-Stadium befinden, tiefgefroren. Die Zelle hat noch keinen gemeinsamen Zellkern und ist noch kein Embryo. Nach dem Auftauen werden 2 bis 3 Eizellen im Vorkern-Stadium zu Embryonen kultiviert und in die Gebärmutterhöhle eingebracht (der Embryotransfer).

NEU: Vitrifzierung

Die Vitrifizierung ist eine fortgeschrittene Technik zur Zelleinfrierung. Sie erbringt zurzeit die besten Ergebnisse und sollte die ausgewählte Methode sein, wenn es um schnelles Einfrieren geht. Es ermöglicht das Einfrieren von Eizellen und Embryonen und garantiert sogleich die Überlebenschance von 80% der Embryonen, die aufgetaut werden.

Diese Technik ermöglicht es zum Beispiel Krebspatientinnen, die sich durch die Behandlung in der Menopause befinden, ihre Fruchtbarkeit durch das Vitrifizieren ihrer Eizellen zu bewahren.

Und es bietet auch Frauen die Möglichkeit, bis zum passenden Moment zu warten, bis sie beruflich angekommen oder auch den richtigen Partner gefunden haben (Social freezing).

Social freezing

Die Frauen heutzutage stecken in einem Dilemma: sollen sie in ihren Zwanzigern ein Kind bekommen, wenn ihre Fruchtbarkeit am größten ist, dafür aber die Karriere oder auch die Partnerschaft möglicherweise noch nicht gefestigt ist? Weiterlesen!

Oder sollen sie sich zuerst im Beruf etablieren, sich etwas aufbauen und dann an die Familienplanung denken? Immer mehr Frauen entscheiden sich für die zweite Variante.

Auch fühlen sich Frauen heutzutage jünger. Doch der Körper unterliegt nach wie vor dem Alterungsprozess und ab 35 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit und damit die Eizellqualität deutlich ab.

Beim Social freezing können Sie sich Ihre Eizellen in jungen Jahren entnehmen und einfrieren lassen. Es ist eine große Absicherung für den Zeitpunkt, wenn die eigene natürliche Fruchtbarkeit nachlässt. Somit können Sie Ihr Zeitfenster vergrößern und selbst den „richtigen“ Zeitpunkt bestimmen, wenn zunächst die Karriere vorangetrieben werden soll oder der richtige Partner fehlt.

Der Ablauf ist ähnlich wie bei einer Kinderwunschbehandlung: Die Patientin wird zunächst hormonell so stimuliert, dass innerhalb eines Zyklus mehrere Eizellen heranwachsen. Die Eizellen werden dann unter kurzer Vollnarkose entnommen und unbefruchtet eingefroren. Um später gute Chancen auf eine Befruchtung zu haben, sollten mindestens 15, besser noch 20, gesunde Eizellen konserviert werden.

Die Kosten dafür werden allerdings nicht von den Krankenkassen übernommen.

Assisted Hatching (Schlüpfhilfe)

Die Embryonen sind von einer Hülle (Zona pellucida) umgeben. Im Laufe der normalen Embryonalentwicklung „schlüpft“ der Embryo aus dieser Hülle heraus, um sich in die Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Eine der Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit kann darin bestehen, dass dieser Schlüpfvorgang gestört ist, da die Eihülle durch erhöhtes mütterliches Alter verhärtet ist. Der natürliche Schlüpfvorgang kann durch die Anwendung des assisted hatching (englisch: anritzen, schlitzen) unterstützt werden. Damit soll das Schlüpfen des Embryos unterstützt werden.

Blastozystenkultur

Durch Kultivierung Ihrer befruchteten Eizellen bis in das Entwicklungsstadium der Blastozyste (Tag 5) versucht man die Embryonen mit der besten Einnistungsfähigkeit zu identifizieren. Es ist bekannt, dass bis zu 50% der frühen Embryonen das Blastozystenstadium gar nicht erst erreichen. Durch Einsetzen einer Blastozystenkultur, wird deshalb eine höhere Einnistungsrate erwartet und die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen sich.

TESE

In manchen Fällen (z.B. bei einem Verschluss der Samenleiter) finden sich im Ejakulat überhaupt keine Spermien. Trotzdem ist es möglich, Spermien direkt aus dem Hoden zu gewinnen. Dies bezeichnet man als TESE (testikuläre Spermienextraktion). Dabei kann in einer kleinen, ambulanten Operation Gewebe entnommen, die zumeist Spermien enthalten. Die Proben werden eingefroren, damit die enthaltenen Spermien dann für eine ICSI zur Verfügung stehen.